04/12 2011
Neueste Regeltechnik aus dem Hause REM: mit nur einem Regler Solar- und Heizungsanlage steuern
Modernste Regelungstechnik, das ist der Schlüssel für den Erfolg in der Anlagentechnik. REM hat sein Produktprogramm mit dem neuen innovativen Regelungskonzept RR 800 perfekt abgerundet. Bei der Entwicklung wurde besonderes Augenmerk auf das Zusammenwirken von effektiver solarer Beladung und einer energetisch optimalen Kesselansteuerung gelegt.
Die Ausstattung: Der Regler RR 800 verfügt über 14 Relaisausgänge, 4 PWM-Ausgänge, ein potenzialfreies Relais sowie 15 Sensoreingänge. Mit der intuitiv bedienbaren Software ist es unkompliziert, vordefinierte Funktionen zu parametrisieren und der Anlage zuzuweisen.
Die Anlagenschemata: Neben neun solaren Standardanlagen sind zwei komplette REM-Anlagenhydrauliken in der Software hinterlegt. Diese Konfiguration steht ohne weiteren Programmieraufwand unmittelbar nach Inbetriebnahme des Reglers zur Verfügung. Das entsprechende Schema kann bequem im Menü aktiviert werden.
Alle Sensoren und Relaisausgänge sind somit zugewiesen, die Schaltpunkte sind definiert und der Regler RR 800 sorgt dafür, dass die Anlage optimal betrieben wird.
Die Besonderheit: Als Besonderheit, steuert die Regelung über das potenzialfreie Relais auch den Wärmeerzeuger (Ölkessel, Gaskessel, Wandthermen, usw.) an. Nur wenn die aktiven Verbraucher (Heizkreise, Warmwasserbereitung) Energie anfordern, geht der Wärmeerzeuger in Betrieb - somit ist gewährleistet, dass der Kessel nur einschaltet wenn die solare Energie und evtl. die Energie vom Holzkessel nicht ausreicht.
Das Reglerverhalten: Der RR 800 kann bis zu fünf witterungsgeführte Heizkreise regeln. Die Warmwasserbereitung, Zirkulationspumpe, Holzkesselsysteme, verschiedene Wärmeaustauschpumpen sowie die solare Beladung in vier verschiedenen Ebenen runden das Regelverhalten des RR 800 ab. Es ist möglich bis zu 7 Wärmemengenzähler am RR 800 anzuschließen um den Verbrauch einer kompletten Heizungsanlage zu überwachen. Alle Sensoren werden auf Plausibilität überprüft; im Störungsfall meldet der Regler RR 800 im Klartext den Fehler, so dass der Handwerker sofort einen Überblick auf alle Funktionen erhält. Modernste Visualisierung der Temperatur- und Relaiszustände werden über ein BUS-System realisiert.
Der SD- Karteneinschub: Der integrierte SD-Karteneinschub ermöglicht eine einfache Datenaufzeichnung und Programmierung des Reglers.
Das Display: Das große Vollgrafik-Display ist hintergrundbeleuchtet und erlaubt die direkte Anzeige von Bilanz- und Verlaufsdiagrammen.
01/10 2011
Ab sofort SolarMark sammeln
Ab dem 01.10.2011 belohnen wir unsere Partner des Fachhandwerks mit den "SolarMark". Diese können gesammelt und in unserem Prämienshop eingelöst werden.
Nähere Infos können Sie dem Prämienblatt entnehmen oder Sie rufen uns einfach an.
Gerne informieren wir Sie persönlich unter 08781- 20 140-0.
20/08 2011
Verkaufsstart RF 205 zum 01.09.2011
Wir freuen uns mitteilen zu können, dass unser neuer Flachkollektor "RF 205" ab dem 01. September an den Start geht.
Wie unsere bisherigen Kollektorreihen "RK 215", "RK 250" und "RK 251-4", besticht der "RF 205" durch seine Qualität und vor allem dem günstigen Preis von
442.- € zzgl. MwSt
Gerne informieren wir Sie persönlich unter 08781- 20 140-0.
01/07 2011
Wir bereiten ein Joint Venture in Namibia vor
Der südafrikanische Staat soll dabei Zugang zu neuen Technologien erhalten und zudem Teile der Produktion übernehmen. Anlässlich des Besuchs des namibischen Botschafters, Neville Gertze, in unserer Solarmanufaktur in Rottenburg sagte Thomas Hirsch: „Wir streben eine Kooperation an und wollen vor allem unser technologisches Know-how einbringen, um so die Ausbildung und Qualifikation von jungen Namibiern zu unterstützen.“ Gertze reagierte erfreut auf diese Perspektiven und bestärkte die Firmeninhaber, sich in Namibia zu engagieren: „Ich sehe alle Möglichkeiten für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.“

- Geschäftsführer Thomas Hirsch (2. von links) und der namibische Botschafter Neville Gertze (3. von links) beobachten die Endfertigung eines Solarkollektors.

- Botschafter Neville Gertze (links) und REM-Geschäftsführer Thomas Hirsch.
Namibia, in der Fläche mehr als doppelt so groß wie Deutschland, ist für seine Bodenschätze Uran und Diamanten bekannt. Dabei verfügt der mit 2,1 Millionen Einwohnern dünn besiedelte Staat im Südwesten des afrikanischen Kontinents über ein bedeutendes und noch weitgehend ungenutztes Kapital: die Sonnen- und Windkraft. Mehr als 320 Tage im Jahr scheine die Sonne, bemerkte Thomas Hirsch, und an der Atlantikküste wehe immer eine starke Brise. Doch bei einem Besuch in Namibia habe er überrascht festgestellt, dass trotz dieser außerordentlichen Ressourcen kaum Anlagen für Solarthermie und Photovoltaik installiert seien. „Wir würden uns freuen, eine Brücke für die Nutzung von erneuerbaren Energien zu bauen, um eine saubere und lebenswerte Welt für unsere Kinder und die nächsten Generationen zu schaffen“, sagte er.
Gertze: „Das Potenzial für Solarenergie ist immens.“
Das Interesse des Repräsentanten von Namibia an dieser Perspektive und den wirtschaftlichen Chancen für sein Land war – auch mit Blick auf die hohe Arbeitslosigkeit von 30 bis 40 Prozent – außerordentlich groß: Fast drei Stunden nahm sich Neville Gertze für die Stippvisite Zeit. Sehr interessiert verfolgte er die Erläuterungen über erneuerbare Technologien im Allgemeinen und über die Produktion in unserem Hause im Besonderen. Eingehend besichtigte Gertze die Produktionshallen und ließ sich über das Vorzeige-Produkt aus unserem Hause informieren: das besonders für Hallendächer mit geringer Tragkraft geeignete PV-Montagesystem „Delta Wing“. Der Botschafter stellte dabei fest, dass Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen auch in seinem Land produziert werden könnten.
Fazit des Botschafters: „Was ich sehe, ist der Weg der Zukunft. Solarenergie, das wäre etwas für mein Land.“ Denn erneuerbare Energien seien in Namibia tatsächlich nicht sehr verbreitet, obwohl das Potenzial zweifellos „immens“ sei, insbesondere für Strom aus Sonnenkraft. Gertze wörtlich: „Energie spielt für das Wirtschaftswachstum eine große Rolle und Elektrizität ist der Schlüssel für die Wirtschaft.“

- REM-Geschäftsführer Claus Alt (links) mit Namibias Botschafter Neville Gertze.
Kooperationsfirma wird vorbereitet
Die Geschäftsführer Claus Alt, Harald Heinrich und Thomas Hirsch unterbreiteten dem Botschafter ein konkretes Angebot für eine Zusammenarbeit. „Wir möchten eine Kooperationsfirma in Namibia gründen und unsere Erfahrungen und unser Wissen in Ihr Land bringen“, sagte Thomas Hirsch. Vorstellbar sei es, das PV-Montagesystem „Delta Wing“ sowie Module und Technik für Solarthermie in Namibia zu produzieren.
„Wir heißen Sie mit offenen Armen willkommen“, versicherte Gertze den Firmenchefs und sagte zu, die in seinem Heimatland notwendigen Kontakte herzustellen. Weiterhin betonte der Botschafter mit Blick auf neue Absatzmärkte für die REM-Qualitätsprodukte: „Es geht um keine soziale Tat, sie sollen bei uns Geld verdienen.“ Ein Engagement der Solarfirma in Namibia könne auch der Türöffner zu weiteren südafrikanischen Ländern sein. Nichts desto Trotz freute sich Neville Gertze über das Angebot der deutschen Unternehmer, in einem ersten Schritt Ingenieure und Studenten aus Namibia aufzunehmen und zu qualifizieren.
Januar 2011
